Hier finden Interessierte kurz zusammengefasst die Handlung von "Young Elites Die Gemeinschaft der Dolche". Achtung: Es sind explizit Spoiler enthalten!
Eine Rezension OHNE SPOILER findet ihr hier: 
https://www.romanticbookfan.de/2017/08/rezension-young-elites-die-gemeinschaft.html

Buchdaten

  • Erschienen im Januar 2017 beim Loewe Verlag
  • Preis: 18,95 EUR 
  • Seiten: 416
  • ISBN: 978-3-7855-8353-1

Klappentext Young Elites:

Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...

Übergang in Handlung/Spoiler von Band 1 Young Elites Die Gemeinschaft der Dolche:

Adelina ist die Tocher eines Kaufmanns und hat eine jüngere Schwester, Violetta. Durch die Blutkrankheit wurde sie zur Ausgestoßenen, einer Malfetto und wird keinen Mann mehr finden. Das sieht auch ihr Vater so, der sie nur noch mit Verachtung behandelt. Ihre Mutter starb an der Krankheit.

Durch das Verhalten ihres Vaters ist Adelina ein sehr einsames Kind und auch das eigentlich gute Verhältnis zu ihrer Schwester leidet sehr unter dem teils grausamen Verhalten ihres Vaters. Mir tat Adelina sehr Leid, weil sie niemanden hat, der ihr beisteht und an den sie sich wenden kann.

Als Adelina ein Gespräch belauscht, in dem ihr Vater sie als Mätresse verhökert, beschließt sie zu fliehen, doch ihr Vater folgt ihr. Adelina ist völlig verängstigt und ahnt nicht, dass sie durch die Blutkrankheit eine Gabe erhalten hat, die der Illusion. Als ihr Vater sie bedroht, erscheinen düstere Schatten und er wird von seinem Pferd zu Tode getrampelt. Adelina kann das überhaupt nicht einordnen und flieht völlig überstürzt in der Hoffnung, dass die Geschehnisse nicht beobachtet wurden. Dieser Part war sehr eindringlich und düster beschrieben und auch als Leser ahnt man zu dem Zeitpunkt nichts von Adelinas Gabe.

Sie landet im Kerker und soll hingerichtet werden, denn leider wurde der Tod ihres Vaters eben doch beobachtet. Doch die Gemeinschaft der Dolche befreit sie, denn sie soll eine von ihnen werden. Adelina, die dachte, dass sie sterben muss, ist völlig überwältigt von den Ereignisse. Alle aus der Gemeinschaft hatten die Blutkrankheit und alle haben besondere Kräfte und Adelina soll sich jetzt beweisen. Sie übt und kämpft, auch um Enzo zu beeindrucken, den Anführer der Gemeinschaft. Er ist der Sohn des Königs, der verstoßen wurde und trachtet nach dem Thron. Hier sieht Adelina eine Chance, sich endlich zugehörig zu fühlen und Teil einer Gemeinschaft, ja fast einer Familie zu werden. Deswegen tut ihr das eher abwesende Verhalten der anderen auch sehr weh, denn sie sehnt sich nach Zuneigung.

Doch Adelina muss zur Verräterin der Gemeinschaft werden. Ihre Schwester wird von der Inquisition gefangen gehalten und sie wird ausgerechnet von jemandem erpresst , der auch ein Malfetto ist, sich aber gegen die eigenen Leute gewandt hat. Das bringt sie in einen schweren Gewissenskonflikt, denn wie oben beschrieben, möchte sie ihre neuen Freunde nicht verraten, ihr bleibt jedoch keine andere Wahl.

Es gelingt ihr dennoch nach einiger Zeit ihre Schwester zu befreien, doch ein Mitglied der Gemeinschaft stellt sie zur Rede. Sie tötet ihn, in dem sie ihm suggeriert, er hätte unendliche Schmerzen und findet dabei auch heraus, dass ihre Schwester ebenfalls eine Gabe hat: Sie kann die Gaben anderer Malfettos lahmlegen. Davon ist sie total schockiert, denn ihre Schwester hat auch ihre Gaben jahrelang unterdrückt. Darüber, dass sie gerade jemanden mit ihrer Gabe getötet hat, will sie erst gar nicht nachdenken und versucht das Ganze zu verdrängen.

Violettas neu entdeckte Gabe wird der Gemeinschaft noch nützlich, denn eines ihrer Mitglieder wird von der Inquisition gefangen genommen. Diese Momente und Szenen waren sehr eindringlich beschrieben und man fiebert mit, ob der Gefangene rechtzeitg befreit werden kann. Enzo fordert den Anführer zum Duell, doch er verliert, weil Adelina ihn aus Versehen tötet. Das bringt sie fast um den Verstand, sie kann nicht glauben, dass sie Enzo, für den sie vorsichtige Gefühle entwickelt hat, mit ihrer Gabe umgebracht hat.

Von da an ist eine Ausgestoßene, die anderen Mitglieder der Gemeinschaft wollen nichts mehr mit ihr und der Dunkelheit in ihr zu tun haben. Erst ist Adelina darüber tottraurig, doch dann wird sie wütend und beschließt, eine eigene Gemeinschaft der Rosen zu gründen.

Am Ende gibt es einen Epilog. Eine neue Person wird eingeführt, eine kriegerische Prinzessin, deren Bruder von ihr aus dem Totenreich zurückgeholt wurde, der sich jedoch immer mehr verändert und immer stiller wird. Ist das eine Chance für Enzo?