2019

Rezi-Spoiler – Wicked Eine Liebe zwischen Licht und Dunkelheit von Jennifer L. Armentrout

  • Erschienen im September 2018 bei Heyne
  • Preis: 14,99 EUR
  • 480 Seiten
  • ISBN: 978-3-453-31976-9  

Inhalt:

Auf den ersten Blick ist Ivy Morgan eine normale junge Frau: Sie genießt das Studentenleben in New Orleans, und ist, seit dem tragischen Verlust ihrer ersten großen Liebe, überzeugter Single. Nur wenige ihrer Freunde wissen, dass Ivy einem Orden angehört, der die Menschen in New Orleans vor übernatürlichen Wesen schützt.

Eines Tages wird Ivy von einer Fae angegriffen und schwer verletzt. Schnell ist klar, dass es bei dem Fae-Angriff nicht mit rechten Dingen zugegangen sein kann, deshalb schickt der Orden seinen Elite-Mann Ren Owens nach New Orleans, um die Sache gemeinsam mit Ivy aufzuklären.

Ren ist attraktiv, arrogant und flirty – alles Dinge, die Ivy gehörig auf die Nerven gehen. Doch er ist auch so verboten sexy, dass sie ihm schon bald nicht mehr widerstehen kann …

Meine Meinung

Ivy ist eine mutige junge Frau, die schon früh ihre Eltern und ihre erste große Liebe verloren hat. Deswegen tut sie sich schwer damit, andere Menschen an sich ran zu lassen. Val ist ihre beste Freundin und ebenfalls im Orden. Das Leben im Orden ist gefährlich, denn sie jagen die Fae. Die Fae nähren sich von Menschen und saugen ihnen jegliche Lebensenergie aus.

Ivy wünscht sich mehr vom Leben und studiert nebenbei noch. Doch ihr Studium gerät schnell ins Hintertreffen als sie auf einen Fae trifft, den sie nicht mit einen Eisenpflock durchs Herz töten kann. Stattdessen wird sie selbst schwer verletzt und ist sich sicher: hier geht etwas Merkwürdiges vor, auch wenn David, der Anführer des Ordens, ihr nicht glaubt.

Die Lovestory

Ren ist ein neues Mitglied des Ordens und fängt von Anfang an, heftig mit Ivy zu flirten. Ren fand ich total süß, er ist loyal und hat so eine witzige Art, die einen immer wieder zum Lachen bringt. Er hütet jedoch auch ein Geheimnis: Er ist Mitglied der Elite, einer Sektion innerhalb des Ordens und jagt nicht nur die „Alten“, besonders mächtige Fae sondern auch Halbblüter, die Kinder von Fae und Menschen. Diese können mit einem der Alten ein Kind zeugen und damit die Tore zwischen den Welten für immer vernichten.

Ivy und Ren fangen an, nachzuforschen und stellen fest, dass sich sehr viele Alte in New Orleans versammelt haben und dass immer mehr Mitglieder des Ordens ermordet werden. Es scheinen die Torwächter zu sein, die genau wissen, wo sich das Tor zwischen den Welten befindet. Und es muss einen Insider im Orden geben, der sie mit Informationen versorgt.

Ivy und Ren kommen sich immer näher und Ren erobert langsam Ivys Herz. Das fand ich sehr süß erzählt und es war schön in die Geschichte eingebunden. Wer mit Ivys neuem Freund so gar nicht einverstanden ist, ist Ivys Mitbewohner Tink. Dieser ist ein Brownie und stammt aus der Anderwelt. Ich fand ihn wirklich zum Schießen! Er ist vorlaut, bestellt sehr gerne bei Amazon und suchtet Serien durch. Aber er hat auch einige Geheimnisse, von denen Ivy nichts ahnt.

Der große Showdown

Das große Finale kann sich sehen lassen. Zur Tag und Nachtgleiche versammelt sich der Orden von den zwei Toren, um sie zu bewachen. Die Fae greife an und dann ist es ausgerechnet Val, die das Tor öffnen und den größten Verrat überhaupt begeht! Die Fae stürmen durch die Tore und unter ihnen ist auch ihr Prinz!

Ivy kann es nicht fassen und verfolgt Val und den Prinzen. Während Val mit einem geheimnisvollen Kristall entwischt, stellt Ivy sich dem Prinzen, doch sie hat keine Chance und es sieht so aus, als ob nun ihr letztes Stündlein geschlagen hat. Doch als der Prinz von Ivys Blut kostet, holt er sie von der Schwelle des Todes zurück und zischt das entsetzliche Wort „Halbling“. Ivy überlebt knapp und Tink macht ihr ein entsetzliches Geständnis: Er wusste, dass Ivy ein Halbling ist.

Fazit

Wicked kann sich sehen lassen! Ivys Kampf gegen die Fae ist sehr spannend und die Geschichten wird mit einigen Wendungen und Twists erzählt, die für viel Spannung sorgen!

Rezi-Spoiler – Batman Nightwalker von Marie Lu

  • Erschienen im Januar 2019 bei dtv
  • Preis: 17,95 EUR
  • 320 Seiten
  • ISBN:
    978-3-423-76228-1 

Inhalt:

Der junge Millionenerbe Bruce Wayne jagt in seinem Sportwagen eigenmächtig einem Polizeiflüchtigen hinterher. Der Täter kann gefasst werden. Er ist Mitglied der Nightwalker, die in Bruce’ Heimatstadt Gotham City vor allem die reiche Elite terrorisieren. Bruce jedoch wird wegen Missachtung polizeilicher Anordnungen zu Sozialstunden verurteilt, und zwar ausgerechnet im Hochsicherheitstrakt des örtlichen Gefängnisses. Dort trifft er auf Madeleine, ebenfalls Mitglied der Nightwalker, die seit Wochen jegliche Aussage verweigert. Bruce hingegen scheint sie zu vertrauen. Sie warnt ihn, dass er als Nächster auf der Liste der Nightwalker steht. Doch welche Rolle spielt sie selbst dabei?

Meine Meinung

Bruce Wayne steht kurz vor seinem Schulabschluss. Seine besten Freunde sind Dianne und Harvey, wobei Harvey von seinem Vater immer wieder verprügelt und misshandelt wird.

Bruce hat seine Eltern früh durch einen Raubüberfall verloren und Alfred ist ein Vormund, der sich um ihn kümmert. Das Verhältnis ist vertrauensvoll, dennoch ist Alfred höflich wie man ihn kennt. Bruce ist ziemlich technikversessen und hat nun mit 18 auch Zugriff auf sein Treuhandvermögen. Ich fand Bruce sympathisch und er hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Er ist jedoch auch noch jung und ziemlich abenteuerlustig.

Das führt dann auch zu Sozialstunden, auch wenn Bruce Verfolgungsjagd ein Mitglied der berüchtigten Nightwalker hinter Gittern bringt, welches auf der Flucht war.

Etwas unglaubwürdig fand ich, dass Bruce nach Arkam gelangt, wo Schwerstverbrecher eingesperrt sind, das hat nicht zur Schwere von Bruce Tat gepasst. Aber genau dort lernt er die junge Madeleine kennen, die ebenfalls ein Mitglied der Nightwalker ist und sich gegenüber der Polizei ausschweigt.

Das Kennenlernen

Madeleine ist schwer zu greifen. Sie hat eine sehr gute Beobachtungsgabe und kann daraus Rückschlüsse ziehen. Sie ist extrem intelligent und sie hat ebenfalls ein sehr gutes Händchen für Technik. Es ist für den Leser schwer einzuschätzen, ob sie Bruce wirklich in irgendeiner Form mag oder ob sie nur Spielchen mit ihm spielt.

Gerade das macht natürlich auch den Reiz aus und bringt Bruce dazu, selbst Nachforschungen über die Nightwalker anzustellen. Als die Polizei merkt, dass Madeleine mit Bruce spricht, fördert der zuständige Detective die Zusammentreffen.

Letztlich kommt es jedoch zum großen Showdown. Madeleine warnt Bruce, dass er ebenfalls ein Ziel der Nightwalker ist und tatsächlich wird er in seinem Haus überfallen. Er kann mit Mühe und Not die Angreifer vertreiben, doch das war nur das Vorgeplänkel.

Der große Showdown

Das eigentliche Ziel ist eine große Gala. Während Bruce in Schutzhaft sitzt, ist Madeleine ausgebrochen und hat die neuen Polizeiroboter von Wayne Industries gehackt. Diese wehren jetzt jegliche Polizei ab und die Nightwalker haben Geiseln genommen, auch Dianne, Bruce Freundin.

Generell fand ich den Showdown wahnsinnig spannend und packend geschrieben und die Autorin hat mich total in ihren Bann gezogen!

Bruce wird nun aktiv. Er klaut einen noch nicht ausgereiften schwarzen Anzug von Wayne Industries um ins Gebäude zu gelangen. Nein, es hat noch nichts mit Batman zu tun, ist aber sicherlich ein erster Schritt. Im Gebäude kann er einige Angreifer ausschalten, bis er Madeleine gerät und den Anführer der Nightwalker, dem totgeglaubten Bruder von Madeleine. Bruce gelingt es durch einen Trick, die fehlgeleiteten Roboter außer Gefecht zu setzen, Madeleine wird schwer verletzt und der Bruder von Madeleine auf der Flucht getötet. Doch Madeleine ist nicht tot und kann fliehen.

Fazit

Batman ist auf jeden Fall spannend geschrieben, zieht sich jedoch im Mittelteil etwas und war definitiv anders als erwartet. Das Ende mit dem großen Showdown konnte wieder punkten!

Rezi-Spoiler – Das erste Buch der Lügenwahrheit

Inhalt:

June glaubt nicht an die alten Legenden des sagenumwobenen Cornwall, als sie beschließt, ihr Abschlussjahr bei ihrem Onkel in England zu verbringen. Allerdings stößt sie vor Ort nicht nur auf ein prächtiges Herrenhaus voller Geheimnisse, sondern auch auf die ungleichen Brüder Blake und Preston, die eine magische Anziehung auf sie ausüben. Doch die beiden scheinen ihr etwas zu verschweigen – und während Junes verbotene Gefühle für die Zwillinge immer stärker werden, ziehen rätselhafte Ereignisse sie unaufhaltsam in ihren Bann. Bis ein einziger Augenblick alles verändert und June merkt, dass eine uralte Gabe in ihr erwacht…

Meine Meinung

Junes Freund hat sich einfach so von ihr getrennt. Nun freut sie sich auf die Abgeschiedenheit Cornwalls, um Abstand zu gewinnen. Ihr Onkel ist zwar mit ihrem Vater zerstritten, dennoch weiß June, dass sie willkommen ist und ist auch neugierig auf ihre Cousins, die sie viele Jahre nicht mehr gesehen hat.

Preston ist der Sunnyboy und hat strahlend blaue Augen genau wie sein Zwillingsbruder Blake, der jedoch sehr verschlossen und abweisend ist. Er hilft June allerdings, als sie in einem kleine Örtchen mit einer Taxipanne strandet. Und auch wenn sie ihn unmöglich findet, fühlt sie nach und nach immer wieder ein Kribbeln, wenn sie ihn sieht.

June startet mit der Schule und findet auch schnell zwei gute Freunde. Doch die beiden Brüder sind auch hier das Schulgespräch. Sie erfährt, dass die beiden adoptiert sind und auch sonst scheinen merkwürdige Ereignisse rund um sie zu passieren. Menschen verhalten sich merkwürdig und June entdeckt ein unglaubliches Geheimnis: Preston kann Menschen dazu bringen zu lügen und Blake kann sie zwingen, die Wahrheit zu sagen.

Die Suche nach den Gaben

June selbst gerät auch in den Sog dieser Gaben. An einem Schulausflug berührt sie einen uralten Steinkreis und wird ohnmächtig. Als sie wieder erwacht, kann sie nicht es nicht glauben: Sie kann Menschen in die Augen schauen und sehen, ob jemand lügt und kann Fragmente der Wahrheit hören. Erst ignoriert sie es, doch die merkwürdigen Ereignisse häufen sich und schließlich vertraut sie sich ihrer neuen Freundin Lilly an.

Durch ihre neue Gabe erfährt sie auch, dass ihre beste Freundin, welche sie in Cornwall besucht, sich unsterblich in ihren Ex-Freund verliebt hat und er deswegen mit ihr Schluss gemacht hat. Zudem findet sie auch heraus, dass Lilly, ihre neue Freundin, Schmuck stiehlt.

Die Vermutung liegt nahe, dass ihre neue Gabe und die ihrer Cousins miteinander zusammenhängt und das obwohl sie nicht miteinander verwandt sind. Die beiden Brüder sind auf der Suche nach ihrer Herkunft. Sie treffen sich mit ihrem Onkel, den sie nach langer Suche aufgespürt haben. Doch dieser scheint gefährlich zu sein und Blake und Preston trauen ihm nicht. Er warnt sie ausgerechnet vor den grünäugigen Frauen mit besonderen Kräften, denn diese bringen grundsätzlich Unglück über die Blauäugigen.

Fazit

Insgesamt steckte das erste Buch der Lügenwahrheit voller interessanter Andeutungen und Handlungsstränge, aber aufgelöst wurde keiner. Das fand ich etwas schade, ich hätte mir hier etwas mehr erhofft.

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