Hier finden Interessierte eine Zusammenfassung inklusive Rezension der Handlung vom Prequel "Königsfluch". Achtung: Es sind explizit Spoiler enthalten! 

 

Buchdaten

  • Erschienen im Mai 2018 beim Carlsen Verlag
  • Preis: 4,99 EUR
  • Seiten: 315
  • ISBN: 978-3-646-30104-5

Klappentext:

Celia kann ihr Glück kaum fassen: Sie soll den Thronerben George heiraten und damit selbst zur Königin werden. Doch ihr Traum wird schnell zum Albtraum, als sie erkennt, dass George nicht der Ehemann ist, den sie sich erhofft hat. Er ist kalt und verschlossen und scheint nicht fähig, jemand anderen zu lieben als sich selbst.

Ganz anders ist dagegen sein Bruder Edmund. Seine Zuneigung wird mehr und mehr zum einzigen Lichtblick in Celias Leben, auch wenn sie nicht versteht, warum er Georges Verhalten immer wieder verteidigt. Bis sie hinter ein dunkles Geheimnis kommt, das wie ein Fluch über dem Palast liegt… 

Meine Meinung:

Celia ist noch sehr jung als sie aufbricht, um George, den Thronerben zu heiraten. Sie ist sehr behütet aufgewachsen und dadurch manchmal etwas naiv. Als sie Schiffbruch erleidet, wird sie als einzige Überlebende an Land gespült und rettet eine gefangene Blumenelfe. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und ich finde die Blumenelfen ja einfach wahnsinnig süß! Sie kehrt erst mal zur Höhle der Blumenelfen zurück und tankt dort Kraft.

Doch Celia setzt ihre Reise zum Palast fort und wird dort freundlich empfangen trotz ihres desaströsen Aufzugs. Sie hält den freundlichen Edmund fälschlicherweise für ihren zukünftigen Ehemann und ist entsetzt als sie diesen endlich kennenlernt. Denn George ist grausam und gefühllos. Er glaubt ihr ihre Geschichte vom Schiffbruch nicht und macht die sogenannte Erbsenprobe, die sehr schmerzhaft für Celia ist und ihr blauen Blut beweist.

Man erfährt aber auch Georges Geschichte. Er war einst ein liebender Bruder, doch als Edmund tödlich erkrankt, lässt er sich auf einen gefährlichen Handel ein, um seinen Bruder zu retten, und sucht ein magisches Wesen, die Unke, auf. Sie fand ich besonders faszinierend und interessant. Später stellt sich heraus, dass sie die Tochter des Schicksals ist und Wünsche erfüllt und einst die Schicksalsfäden gewebt hat.

Sie gibt George ein Mittel, damit Edmund wieder gesund wird, doch sie raubt ihm im Gegenzug sein Mitgefühl und damit seine Menschlichkeit, so dass Georges Herz kalt wird. Nun ist er besessen davon, ewig zu leben und auch eine Liebe zu Milla, einer jungen Magd, die er heiß und innig geliebt hat, erlischt. 

Auch zu Celia seiner Braut ist er eiskalt und überlässt ihr und Edmund die Regierungsgeschäfte. Dabei kommen sich die beiden näher und verlieben sich langsam ineinander. Edmund war ein etwas schwacher Charakter, der wie ich finde, zulange hinter Georges Grausamkeit steht und ihn entschuldigt. Zum Glück gewinnt er im Laufe der Geschichte an Stärke.

Doch dann wird Celia schwanger und die beiden fliehen vor Georges Zorn. Sie sehen nur einen Ausweg: auch sie suchen die Unke auf und gehen einen folgenschweren Handel ein. Sie gibt ihnen das Wissen, was George am meisten ersehnt und sie müssen erst in 16 Jahre einen Preis dafür bezahlen. Die beiden willigen ein und kehren zum Schloss zurück. Dort lässt sich George tatsächlich auf den Handel ein und überlässt den beiden das Schloss während er sich zurückzieht und nun weiß, wie er ewiges Leben erlangen kann, sein einziges Ziel.

Das war um ehrlich zu sein ziemlich gruselig, denn George ist nun vollkommen ohne Gefühle. Sogar Milla, seine einstige Liebe, manipuliert er, damit sie mit ihm auf den Landsitz zieht und ihm hilft, junge Frauen in die Falle zu locken. Auch Peony, eine der Blumenelfen, entführt er und hält sie jahrelang gefangen.

Währenddessen verleben Celia und Georg schöne Jahre und ihre Tochter wächst zu einer Schönheit heran. Als Celia jedoch erkennt, dass Bluebird sie für sich will und sie an ihrem 17. Lebensjahr heiraten will, kehrt sie zu Unke zurück, um den folgenschweren Ring zu bekommen und damit ihr Schicksal zu besiegeln und mit ihrem Leben zu bezahlen.

Das Ende stand ja schon fest, deswegen wusste man, dass es kein klassisches Happy End gibt, dennoch fand ich die Geschichte sehr schön und die märchenhafte Elemente haben mir gut gefallen!