Kerry Drewery

Rezi-Spoiler – Marthas Mission von Kerry Drewery

Hier finden Interessierte eine Zusammenfassung inklusive Rezension der Handlung von Band 2 "Marthas Mission". Hier gibt es eine Rezension ohne Spoiler.

Buchdaten

  • Erschienen im Februar 2018 beim Lübbe One
  • Preis: 16,00 EUR
  • Seiten: 493
  • ISBN: 978-3-8466-0062-7
     

Klappentext:

Martha konnte im letzten Moment aus Zelle 7 entkommen. Aber sie ist noch lange nicht in Sicherheit, denn die korrupte Regierung verfolgt jeden ihrer Schritte und lässt sie nicht aus den Augen. Ausgerechnet ihr Freund Isaac hat ihren Platz im Todestrakt eingenommen.

In diesem perfiden Spiel auf Leben und Tod muss nun er dieselben Qualen wie Martha durchleiden. Die Chancen, Isaac zu befreien, verringern sich jedoch mit jedem Tag. Die Regierung ist ihnen dicht auf den Fersen. Immerhin stehen Martha die Anwältin Eve, ihr Sohn Max und Richter Cicero zur Seite. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um Isaacs Leben zu retten, und legen sich dabei mit der Regierung der Vereinigten Staaten an.

Meine Meinung:

Martha ist knapp dem Tod entronnen, doch dafür tickt nun für Isaac die Zeit - sieben Tage bis zur Hinrichtung. Martha möchte ihm unbedingt helfen, weiß jedoch selbst nicht recht wie. Sie kommt erstmal bei Eve und ihrem Sohn Max unter, die ihr schon einmal geholfen haben.

Doch der Premierminister ist fest entschlossen das Problem aus der Welt zu schaffen. Er möchte Martha ins Heim bringen, da sie minderjährig ist. Als sie daraufhin flieht, wird Eve als ihre Aufsichtsperson verhaftet und Martha wird als Irre dargestellt und gejagt.

Das Justizsystem, in dem man per Telefon oder SMS mit "leben" oder "sterben" über Unschuld und Schuld eines Inhaftierten abstimmen kann, fand ich weiterhin wahnsinnig erschreckend. Der nächste Schritt des Premiers: Er lässt kostenlose Handys an die ärmbere Bevölkerung austeilen, angeblich, damit sie auch mit abstimmen können. Was niemand ahnt: damit weiß der Premier genau, wo sich jeder aufhält.

Interessanterweise hat ausgerechnet einer der gefeiersten Moderatoren ebenfalls Zweifel am System. Wie er damit halbwegs erfolgreich seinen Job machen kann, ist mir ein Rätsel. Er gerät ebenfalls in den Fokus des Premierministers, der ihn erpresst, weil er schwul ist.

Martha hingegen weiß weder ein noch aus. Sie besucht u.a. Misses B, die wie eine Tante für sie ist. Misses B finde ich ja total cool! Sie tritt sogar für Martha in der Death Justice Show auf, um sie zu verteidigen. Doch nach der Show kommt es zum Eklat und Misses B wird ermordet, was ich total traurig fand!

Martha ist in tiefer Trauer und übernachtet teilweise auf der Straße und überlegt verzweifelt wie sie Isaac helfen kann. Dann macht ihr ausgerechnet die Stiefmutter von Isaac ein interessantes Angebot: Eine Bombe, die Isaac befreien soll! Doch Martha ahnt nicht, dass dies eine Falle ist, gestellt u.a. auch vom Premierminister. 

Eve wird in der Zwischenzeit sehr knapp und mit etwa Hilfe von Cicero freigesprochen und Max versucht mit seinen Hackerfähigkeiten weiterhin die Beweisvideos online zu stellen, die die Justiz hat verschwinden lassen. Am Ende schafft er es zumindest sich ins Votingsystem einzuhacken. Er erreicht, dass Isaac freigesprochen wird!

Martha ist überglücklich, kommt aber aus Versehen trotzdem auf den Handyauslöser und eine Autobombe explodiert! Martha hat große Angst um Isaac und ihre Freunde. Alle bekommen am Ende ausgerechnet Hilfe von Sofia, der Assistentin des Premierministers. Sie lädt sie alle ins Auto ein. Und damit endet Band 2.

Rezi-Spoiler – Marthas Widerstand von Kerry Drewery

Hier finden Interessierte eine Zusammenfassung inklusive Rezension der Handlung von "Marthas Widerstand", Teil 1 der Reihe rund um Martha. Achtung: Es sind explizit Spoiler enthalten!

Eine Rezension OHNE Spoiler findet ihr bei Romantic Bookfan:
http://www.romanticbookfan.de/2018/01/rezension-marthas-widerstand.html

 

Buchdaten

  • Erschienen im März 2017 bei Luebbe One
  • Preis: 16,00 EUR  
  • Seiten: 447
  • ISBN: 978-3-8466-0043-6

Klappentext Marthas Widerstand:

Martha ist des Mordes angeklagt und sitzt in der ersten von sieben Zellen. Sieben Tage lang stimmt das gesamte Volk darüber ab, ob sie freigesprochen oder in die nächste Zelle verlegt wird. Die Zellen werden dabei immer kleiner, genauso wie Marthas Chancen auf einen Freispruch. Denn die Umfragen zeigen, dass der Großteil der Bevölkerung sie sterben sehen will. Doch was wäre, wenn Martha genau darauf spekuliert?

Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, bei dem es um viel mehr als ein einzelnes Menschenleben geht …

Übergang in Handlung/Spoiler von Band 1 Marthas Widerstand:

Marthas Widerstand war definitiv ein Überraschungshit für mich. Martha ist noch sehr jung, trotzdem ist sie entschlossen ein Zeichen zu setzen. Sie stellt sich der Polizei als Mörderin an einem allseits beliebten Wohltäter Jackson Paige, der sich aus der Armut hochgearbeitet hat. Nur wenige kennen die Wahrheit über ihn: Er ist ein Mörder und jemand, der sein Geld und seine Macht gnadenlos ausnutzt, um zu bekommen, was er will. Und wie man ganz am Ende erfährt: Er ist Marthas Vater! 

Martha wird wegen Mordes in Zelle 1 eingesperrt und bis Zelle 7 können die Menschen per Voting entscheiden, ob sie schuldig ist oder nicht. Dabei fand ich es erschreckend, wie gefärbt von Vorurteilen die Fernsehshow "Death and Justice" war, die die Zuschauer angeblich über alle wichtigen "Fakten" unterrichtet und die das Rechtssystem als das Fairste und Sicherste der Welt darstellt. Es gibt nur noch Schwarz und Weiß, für Grautöne ist kein Platz.

Jemand, der sie unterstützt, ist ausgerechnet der Adoptivsohn von Jackson Pearce. Man glaubt als Leser anfangs, das passt nicht zusammen.  Doch nach und nach wird dem Leser enthüllt, dass er schon lange weiß, dass sein "Vater" kein Wohltäter ist und er bekommt mit, wie Jackson eine Frau kaltblütig über den Haufen fährt und das Verbrechen vertuscht. Diese Frau, die überfahren wurde, ist niemand Geringeres als Marthas Mutter. Die Vertuschung wirkt jedoch und ausgerechnet Ollie, Marthas bester Kumpel aus der Vorstadt, wird inhaftiert und von den Zuschauern verurteilt.

Martha möchte ein Zeichen setzen und etwas ändern. Sie lässt sich für den Mord an Jackson Paige verhaften, obwohl sie diesen nicht begangen hat. Sie möchte das System ändern und glaubt, dass der Sohn von jackon Paige dazu mehr Resourcen zur Verfügung hat. Außerdem haben sich die beiden ineinander verliebt und Martha möchte ihn beschützen. 

Marthas Leiden in den Zellen ist sehr greifbar. Sie wird von einer Psychologin Eve betreut, der immer mehr Zweifel kommen, dass die junge Frau vor ihr eine Mörderin ist und sie selbst anfängt zu recherchieren. Eve ist eine sehr integere, sympathische Person, die von vielen Gewissensbissen geplagt wird. Dabei hat sie selbst ein großes Geheimnis: Ihr Mann wurde ebenfalls zum Tode verurteilt, auch wenn er immer angegeben hat, aus Notwehr gehandelt zu haben und von hinten angegriffen worden zu sein. Niemand ahnt die schreckliche Wahrheit: Eve selbst hat damals den Angreifer getötet (aber tatsächlich aus Notwehr).

Das Ende hat es in sich: Martha wird tatsächlich zum Tode verurteilt. In letzter Sekunde gibt sich Jackson Paiges Sohn als wahrer Täter zu erkennen und wird selbst in die Zelle gesteckt. Vorher vermacht er all sein Geld, welches er von seinem Adoptivvater geerbt hat, Martha, die fliehen kann.

Copyright 2018 © All Rights Reserved