Hier finden Interessierte eine Zusammenfassung inklusive Rezension der Handlung von "Schicksalsjäger", Teil 2 der Reihe. Achtung: Es sind explizit Spoiler enthalten! Hier gibt es auch eine Rezension ohne Spoiler.

 

Buchdaten

  • Erschienen im März 2018 beim Loewe Verlag
  • Preis: 16,95 EUR
  • Seiten: 416
  • ISBN: 978-3-7855-8570-2

Klappentext:

Kiera kann immer noch nicht glauben, dass sie wirklich göttliches Blut in sich trägt. Doch als sie eines Tages in einen Hinterhalt gerät und von Lamien angegriffen wird, ist ihr klar, dass der Schleier zwischen menschlicher und göttlicher Welt bald fallen wird. Fortunas und Kairos’ Sieg steht kurz bevor. Wäre doch nur Phoenix noch an Kieras Seite, um ihr irgendwie zu helfen! Und dann geschieht das Unfassbare: Kiera verliert die Schicksalsmünze ... 

 

Meine Meinung:

Kiera konnte die Götter aufhalten, doch sie musste dafür ihre Liebe zu Phoenix opfern. Nun versucht sie, ihn zu vergessen, doch ihre Liebe zu ihm ist unvermindert stark. Sie trainiert fleißig mit Hayden und ist so auch stärker geworden, was mir gut gefallen hat.

Dennoch schmieden die Götter, allen voran Fortuna ihre Pläne, denn sie will die Schleier zwischen den Welten niederreißen. Dafür schickt sie u.a. die Lamien, wunderschöne Frauen und Männer, die ihre Opfer betören. Auch Kiera bekommt es mit ihnen zu tun, wird zum Glück jedoch nie schwer verletzt.

Ein Fragezeichen bleibt anfangs ihre Therapeutin, zu der Kiera geht und zu deren Gebäude Hayden und Phoenix keinen Zutritt haben. Es stellt sich heraus, dass niemand anderes als Kieras Vater, das Schicksal, sich im Körper der Therapeutin verbirgt und so Kiera und den anderen immer einen Schritt voraus ist.

Ein geheimnisvolles Geistermädchen sorgt für viel Spannung und Cole, Kieras bester Freund, wird auch in die Ereignisse eingeweilt. Auch er sieht das Geistermädchen, doch ist sie Freund oder Feind? Das bleibt länger unklar und fand ich spannend, weil noch mal jemand neues in das Spiel der Götter eingreift. Das Mädchen stellt sich als mächtige Göttin heraus, die komplett alles durchdringt, vor allem die Natur. Sie möchte den Fall der Schleier verhindern und kämpft an Kieras Seite.

Als die Schicksalsmünze verschwindet, sind alle in Panik, denn so kann Kiera nichts mehr am Schicksal ändern. Verzweifelt sucht sie mit den anderen den neuen Träger der Münze und sie landet ausgerechnet bei Cole.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist, dass Kiera hauptsächlich reagiert und kaum etwas tut bzw. tun kann, um die Pläne Fortunas und ihres Vaters zu durchkreuzen, einfach weil sie nicht dahinter kommen, was hier ansatzweise geplant ist.

So kommt es auch am Ende zum großen Showdown: Phoenix, Hayden und Kiera wurden gefangen genommen und ihr Blut wird benötigt, um den Schleider niederzureißen. Ausgerechnet Hades hat sich auch noch auf die Seite von Fortuna geschlagen und u.a. Kieras Mutter kurzzeitig entführt. Doch zusammen mit dem Geistermädchen gelingt es, die Götter zu besiegen, wenn auch sehr knapp.